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Augenarztzentrum Duisburg-Süd

Dr. med. Jürgen Eggloff
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OCT – Optische Kohärenz Tomographie

Die neueste Methode zur Messung der Dicke der Nervenfaserschichten um den Sehnervenkopf zeigt bereits frühzeitig Veränderungen, die bei einem Glaukom auftreten. Messungen mit diesem Gerät bei Erstdiagnose oder Verlaufsuntersuchung erlauben zuverlässige Aussagen zur Erkrankung und zur Therapie.

Methode:

Die Optische Kohärenztomografie (englisch optical coherence tomography, OCT) ist ein Untersuchungsverfahren, bei dem durch ein spezielles Infrarotlicht durch Reflexionen an Grenzflächen von Materialien mit unterschiedlichem Brechungsindex kleinste Strecken (im Tausendstel Millimeterbereich) ausgemessen werden können. Über eine computergesteuerte Datenverarbeitung kann dann ein dreidimensionales Bild (Tomografie) rekonstruiert werden. Dadurch sind selbst die kleinsten Veränderungen in der Netzhaut erkennbar, können dokumentiert werden und jederzeit mit neuen Aufnahmen verglichen werden. Dies ermöglicht, Netzhaut- und Sehnervenerkrankungen in Frühstadien zu erkennen, was mit anderen Methoden nur schwer oder gar nicht möglich ist.

Der Untersuchungsgang ist völlig unproblematisch und schmerzfrei. Der Patient schaut in das Untersuchungsgerät und wie bei einer Fotokamera werden dann die Aufnahmen gemacht. Das berührungslose Messen vermeidet Infektionsrisiken und die ganze Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

Anwendungsbereiche:

Neben der Anwendung beim Glaukom dient die OCT auch bei folgenden Erkrankungen als zuverlässige Diagnostikmethode:

  • trockene oder feuchte altersbedingte Makuladegeneration
  • Gefäßverschlüsse der Netzhaut
  • diabetische Netzhauterkrankung
  • zentrale Netzhautlöcher (Makulaforamen)
  • zentrale Netzhautfalten (epiretinale Gliose)
  • zentrale Netzhautschwellung (Makulaödem)